Jung von Matt/Neckar begrüßt 1.501 Menschen!
Jetzt unterscheiden wir uns zu einer Levis 501
in nur noch zwei (..)
Vor ca. 7 Tagen

Mit No-Kids.org hat Grabarz & Partner eine Website gelauncht, auf der jeder User etwas gegen Kinderpornos im Internet tun kann. Sobald man No-Kids.org aufruft, verbindet sich ein integriertes Programm mit einem P2P-Network, einem der Hauptverbreitungsorte für Kinderpornos. Den dortigen Usern bietet es vermeintliche Kinderpornos an, die durch einschlägige Begriffe in den Dateinamen gekennzeichnet sind. Lädt sich jemand eine dieser Dateien herunter, findet er darin eine Nachricht von No-Kids.org – u.a. mit dem Hinweis, er möge sich an eine Beratungsstelle wenden.
Das Ergebnis ist, dass Dateien mit echtem kinderpornografischen Inhalt von Kinderporno-Konsumenten irgendwann kaum noch gefunden werden können. Eine klasse Initiative finde ich, die es sich lohnt zu unterstützen. Leider kämpft man bedingt durch die vielen Anfragen momentan noch ein bißchen mit dem Server - das soll allerdings bald behoben sein...
Und was kann man selbst jetzt da auf dieser Seite machen? Mit einem P2P Network verbunden zu werden ist ja noch keine Aktion geschweigedenn löst irgend etwas aus. ^^
ach mensch, wollte ich auch gerade verlinken. zitat: Jeder Teilnehmer sollte sich klarmachen, dass er derart betitelte Dateien unter seiner IP-Adresse anbietet – wenn die Angaben der Seitenbetreiber stimmen. Wortreich wird zwar darauf hingewiesen, in den Dateien seien selbstverständlich keine Kinderpornos, sondern ein Hilfsangebot. Die Verwendung bestimmter Dateinamen sei nicht strafbar. Die Verwendung von No-kids.org sei “vollkommen unbedenklich”. Letztere Aussage ist schlicht falsch. Für keine Ermittlungsbehörde (weltweit!) dürfte erkennbar sein, dass ausgerechnet dieses Angebot über die Seite No-kids.org generiert wurde. Und ich würde mich auch nicht darauf verlassen, dass die Polizei jede Datei tatsächlich überprüft. Tatsächlich checken die verwendeten Scan-Programme, zum Beispiel beim Bundeskriminalamt, regelmäßig nur Hashwerte; auf den tatsächlichen Download wird meist verzichtet. Es ist überdies nicht auszuschließen, dass schon allein das massenweise Angebot eindeutig benannter Dateien unter einer bestimmten IP-Adresse einen Anfangsverdacht begründet. Wenn man dem Ratschlag der Betreiber folgt, wird das betreffende Fenster ständig geöffnet gehalten. Man kann sich also ausmalen, wie viele Dateien dann in kurzer Zeit über die eigene IP-Adresse in die Tauschbörsen gepumpt werden. Um es kurz zu sagen: Jeder, der dort mitmacht, riskiert eine Hausdurchsuchung. Natürlich wird er seine Unschuld beweisen können. Wenn nämlich die Überprüfung der beschlagnahmten Computer, den Rechner am Arbeitsplatz möglicherweise eingeschlossen, keine Kinderpornos ergibt. Aber das kann bekanntlich dauern. Für die sozialen und juristischen Folgen eines Ermittlungsverfahrens übernehmen die Betreiber keine Haftung – obwohl sie ihr Projekt als völlig unbedenklich verkaufen. Man sollte auch nicht denken, dass Polizisten mit einem Hausdurchsuchungsbeschluss wieder umkehren, bloß weil man sich als Unterstützer von No-kids.org ausgibt. Das wird im Zweifel überhaupt nicht interessieren. Schon weil die Beamten nur ausführende Organe sind. Überdies dürfte die Ausrede, man helfe ja nur No-kids.org, auch bei tatsächlichen Kinderporno-Sammlern bald zum Repertoire gehören.
[...] die Initiative No-Kids.org wurd ja schon an anderer Stelle vielfach berichtet (wer bisher nicht davon gehört hat, findet weiter unten eine [...]
Achja? Ne gute Idee? Zahlen sie auch die Anwaltsgebühren derjenigen, die zwar unschuldig sind, aber trotzdem Hausdurchsuchungen bekommen inkl. PC-Beschlagnahme etc? http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/07/07/ins-offene-messer/
[...] http://blog.jvm-neckar.de/… [...]
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