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Jung von Matt/Neckar - Bewegungsmelder

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Wir haben ein schlechtes Image

29 Kommentare »

Fabian Roser

Fabian Roser 18.10.2007 19:30 Uhr

Fabian Roser

Art Director Neue Medien

Und mit -WIR- ist erwiesenermaßen ein großer Teil der Bewegungsmelder-Leserschaft und der Rest der Werbeagenturangestellen gemeint.
Irgendwie verständlich - irgendwie auch unglaublich! Laut einer Forsa-Studie stehen "Werber" im Ansehen der Bevölkerung ganz, ganz, ganz weit hinten ... schlechter schneiden nur noch Telekommitarbeiter und Versicherungsvertreter ab. Verständlich, wenn man sich einen schönen, preisgekrönten Samstagabend-Krimi ansehen will und von den dauernden Unterbrechungen genervt wird oder bei "Werbern" an Leute denken muss, die grosse Banner mit zwielichtigem Inhalten im Internet unschließbar über den eigentlichen Netzinhalten platzieren. Dann sind wir die "Internetabzocker" und die "Samstagsabend-unterbrecher", ganz gleich welche Agentur verantwortlich zeichnet. "Es ist halt Werbung" ...

Andererseits aber auch unglaublich, denn was machen wir nicht alles für unsere Kunden um gerade das Image ihrer Marken aufzubauen, zu pflegen und mit positivem auszustatten! Und das mit Erfolg! Unglaublich daher, dass uns das für uns selbst nicht zu gelingen scheint ... ein "Werber" ist, wenn man der neusten Studie glauben will, fast so sympathisch wie das klischeehafte Bild des Versicherungsvertreters, der, kaum die Tür geöffnet bekommen zu haben, auch schon mit den ersten Bauernfängerverträgen aufwartet.

Was macht denn unsere Branche, trotz Selbstkontrolle und Werberat so zwielichtig und unsympathisch? Warum können wir, die wir in 30 Sekunden die tollsten Geschichten erzählen, neue online Welten erschließen und in wenigen Sekunden eine Text/Bild-Botschaft "rüber bekommen" , nicht in der Öffentlichkeit das Bild von uns selbst erzeugen das zumindest mal in die Nähe von "realitätsnah" kommt?

Was meint die Bewegungsmelderleserschaft?
Sind wir zu arrogant, zu selbstverliebt, zu kreativ, gibt´s zu viele "schwarze Schafe" oder zu wenig "gute Werbung" ...



Ich werd jetzt mal ganz nachdenklich durch die Stadt nach Hause gehn ... und bis ich zu einem Ergebnis gekommen bin: "bin ich Designer für Interaktive Medien"

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Kommentare

Lach:) (Samstagsabend-unterbrecher) - Gutes Stichwort. Warum müssen wir uns denn immer schuldig für irgendetwas fühlen? Warum sollten wir? Fühlen wir uns doch einfach gut und geliebt für das was wir mit unseren Kunden kreieren und sehen das Leuchten in den Augen anstatt das Gähnen lustloser Beobachert. Die "Ich habs schon immer gewusst Proklamierer, die "das ist ja wieder typisch für die Werbebranche Nörgler" wird es immer geben und du wirst es Ihnen nie recht machen können. Nimm das innere Feuer für neue Ideen und trage es dorthin, wo Licht und Wärme benötigt wird. Werbung - Find ich gut

Jarl Gürich

Jarl Gürich 03.03.2009 11:03 Uhr

Offenbar ein universelles Prinzip: Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.

Torsten

Torsten 15.01.2009 13:33 Uhr

@Ralf: Ich finde Ihre Meinung zu dieser Thematik einfach erschreckend zu mindestens was den ersten Absatz betrifft, es geht beim Werben doch wohl kaum um das große Geld - jedenfalls ist das meine Meinung. Für mich persönlich ist und bleibt es eine Passion - Ideen zu konzipieren, visualisieren und realisieren. Und genau aus diesem Grund sind wir halt so unbeliebt - "es geht nur um das Geld". Betrachten wir doch einmal die Werbung in den neuen Medien konkret auf Websites: diese penetranten Layer das ist doch kein Umgang mit dem Konsumenten das ist doch keine Art zu werben. Da versteh ich den Konsumenten voll und ganz. Also liebe Mitstreiter ran ans Zeichenbrett und Werbung attraktiv machen.

Eichhorn

Eichhorn 27.06.2008 13:19 Uhr

Na ja, und? Prostituierte und Bestatter haben auch ein schlechtes Image. Solange die Kohle stimmt, kann ihnen das egal sein. Und solange Kunden für die Arbeit zahlen, ist diese Arbeit auch gesellschaftlich relevant. Punkt. (Nur weil weiter oben die Frage nach dem gesellschaftlichen Nutzen von Werbern auftauchte.) Wenn ich aber sehe, was gerade im Mittelstand so an selbstgemachter Reklame "passiert" (ich sage hier mit Absicht Reklame und nicht Werbung) ist die Aufgabe von Werbern klar: Schadensbegrenzung zu betreiben. Man kann die Unternehmen die Werbung nicht selbst machen lassen, weil dann noch viel mehr Reklame-Müll die Landschaft verschandeln würde. Insofern ist der Job eines Werbers hygienischer Natur.

Ralf

Ralf 16.06.2008 00:42 Uhr

noch späterer Senf zum Thema: Wir haben ein schlechtes Image, und das verrückterweise sogar beim eigenen Nachwuchs (zumindest bei den Kommunikationsdesign Studenten). Die allgemein gültige Meinung ist in etwa die, dass kaum jmd. in der Werbebranche arbeiten will, statt dessen sind Nicht-Werbe-Design, Illustration oder z.B. Film und Fotografie angesagt. Hinzu kommt noch der schlechte Ruf der großen Werbeagenturen, deren Image in erster Linie dadurch geprägt ist, dass sie neue, junge Leute durch Überstunden und Termindruck für einen geringen Lohn verschleißen bis sie freiwillig gehen, um dann einfach ausgetauscht zu werden gegen einen neuen Verschleiß-Kandidaten. (Das ist übrigens nicht meine Meinung.) gruss aus sydney, gunnar

Gunnar

Gunnar 18.01.2008 00:56 Uhr

Später Senf zum Thema: Generell wäre interessant zu erfahren, wie "Mitarbeiter einer Werbeagentur" in der Umfrage definiert ist. Oder im Umkehrschluss: Wie definieren die Befragten diesen Mitarbeiter. Ich denke einmal, hier wird alles über den berühmten Kamm geschert, was nicht bei Drei auf den ebenfalls berühmten Baum geklettert ist. Sprich: Der Texter mit grandiosen Ideen landet im selben Topf wie die penetranten Telefonverkäufer, die ungefragt anrufen und sich nur durch demonstratives Auflegen abwimmeln lassen. Ansonsten: Werbung hatte immer schon gewisse Imageprobleme. Das empfinde ich als vollkommen normal. Wer diesem Imageproblem mental nicht gewachsen ist, sollte Politiker werden. Mit dieser Wechselentscheidung macht er/sie immerhin einen Platz gut. Abgesehen davon leidet auch der lautere sächsische Versicherungsvertreter. Er wird - so ist das nun einmal - in Sippenhaft genommen und in den Stall mit den schwarzen Schafen gesteckt. Shit happens

Andreas Schneider

Andreas Schneider 18.11.2007 12:33 Uhr

Hallo Fabian, interessanter Blog, den ich sicherlich noch weiter verfolgen werde. Interessant auch welche Emotionen und Vorurteile gegenüber Werbern bei einigen der hier vertretenen Blogbesuchern zum Vorschein kommen. "i´m loving it" Gruß aus Düsseldorf.

Sebastian Schulz

Sebastian Schulz 09.11.2007 17:47 Uhr

Nur mit dem Unterschied dass ich von "der Werbung" als Konsument von vornherein keine inhaltlich neutrale Beratung erwarte, von dem (nennen wir es) Versicherungsberater allerdings schon - schlieslich ist er mein Mann vom Fach mit allen relevanten Infomationen. Das die Meinung der Webrung von den positiven Effekten des Produkts geprägt ist, sollte jedem klar sein - von meinem Versicherungsberater erwarte ich dass er unabhängig von seiner Prämie (etc.) mir das empfiehlt und verkauft was für mich am Besten ist ... oder?

Fabian Roser

Fabian Roser 09.11.2007 13:30 Uhr

@fabian roser "Dass wir den Menschen Dinge aufschwatzen die sie eigentlich nicht haben wollen, brächte uns allerdings den nicht sonderlich angesehenen “Versicherungsvertretern” nahe - aber genau so sehe ich es eben nicht! Ob sich der Verbraucher am Ende den neuen “Sony Bravia” kauft oder nicht bleibt letztlich ihm überlassen, ob er die “Kleinen Preise” dem Markt der “Lebensmittel liebt” vorzieht oder nicht, schreibt auch kein Werber vor..." Als einer dieser "angesehenen" Versicherungsvertreter, der allerdings lieber seriös arbeitet und dafür noch keinen Ferrari fährt, muss ich mal kurz fragen: Bei Euch Werbern sind also die Kunden mündig und entscheiden, was sie kaufen ? Und wir machen Gehirnwäsche oder schnallen die Kunden an einen Stuhl, damit sie was kaufen ;-) ??? Genauso wie bei Euch anscheinend pauschalisiert wird, machst Du das jetzt bei uns ? Ich habe in meinen 11 Jahren zahlreiche Verkäuferschweine und zahlreiche seriöse Verkäufer in meiner Branche erlebt - so what ! Ob der Kunde den tollen neuen XY aus der Werbung kauft oder seine Unterschrift unter eine Versicherung setzt, ist immer ihm überlassen. Und wenn er sich dabei von Spot/Anzeige oder einem Verkäuferschwein blenden läßt - sein Problem. Da aber derzeit der Konsum hinkt, obwohl Riester boomt, machen "wir" wohl den besseren Job ;-) (auch wenn diese pauschale Riester-Hysterie ohne individuelle Betrachtung mich nervt). Beste Grüße von einem Versicherungskaufmann !

ein sachse

ein sachse 09.11.2007 10:23 Uhr

Als Statistik-Nerd kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. So eine Headline erzeugt tierische Diskussionen, die Studie selbst guckt sich aber keiner mal genauer an. Wer wurde denn befragt? Beamte und Angestellte aus dem öffentlichen Dienst! --> Das erklärt das Ergebnis. Genug der Aufregung. Alina

Alina Hückelkamp

Alina Hückelkamp 02.11.2007 13:07 Uhr

zitat: "Die beste Werbung ist doch immer noch die, die gar nicht als solche wahrgenommen wird?" wen wundert, dass uns keiner traut?

miethirn

miethirn 01.11.2007 15:56 Uhr

hier habt ihr euch die Antwort selbst gegeben: http://blog.jvm-neckar.de/2007/10/31/wau/

cisco

cisco 01.11.2007 09:49 Uhr

@Fabian Roser Der "Werber" als solcher (wenn es ihn denn gibt), bzw. die Werbung im Allgemeinen will sehr wohl den Konsumenten manipulieren. Du sagst er hätte die Freiheit sich zu informieren. Ja wo denn? Wenn im TV gesagt wird, das Waschmittel XYZ ist total toll weil es alle flecken rausbringt ist das in der Regel maßlos übertrieben, im Zweifel sogar gelogen. Jede Werbung versucht dem Konsumenten (mit mehr oder weniger großem Erfolg) weiszumachen, dass es viel besser und günstiger ist als das Konkurrenzprodukt. Es mag Ausnahmen geben, aber die bleiben leider auch die Ausnahme. Und das es bei der Werbung in erster Linie um das Verbreiten von Informationen geht kann nicht Dein Ernst sein. Dann könnten alle Kreativen einpacken, denn nackte Infos kann ich auch einfarbig im Blocksatz auf eine Din A4 Seite schreiben. Es geht doch viel eher darum Emotionen zu wecken, Leidenschaften zu generieren, Sehnsüchte zu kreieren und gleichzeitig versprechen sie stillen zu können (AIDA). Insofern kann man sich seinen Job schönreden - die Masse der Werber funktioniert aber nach diesm Prinzip. ciao, cisco

cisco

cisco 30.10.2007 17:22 Uhr

1) mh ... das ich "viel" geld verdiene ist mir neu - mal davon abgesehen das "viel" noch zu definieren wäre, aber soweit ich weiß kommen hier die meisten zu fuß oder mit dem drahtesel und nicht via maserati zur arbeit. 2) zu dem pseudoargument dass wir dinge "aufquatschen" habe ich bereits geantwortet - ausgehend von mündigen bürgern, kann man auch von mündigen entscheidungen im informationszeitalter ausgehen. wer nicht glaubt das audi den "vorsprung durch technik" hat, liest eben entsprechende unabhängige testberichte ... o.ä. 3) ich wusste garnicht dass mehdorn, bill gates, josef ackermann und gefährten in der werbebranche tätig sind! das streben nach erfolg ist glaub ich vom bäcker bis zum bundeskanzler eine recht zweckdienliche sache um das was man macht mit einem gewissen ehrgeiz udn perfektionissmus zum besten zu wenden: tag für tag! halt ich jetzt spontan nicht für verwerflich ... du? 4) da kann ich nur sagen: wenn dir die wirtschafts- und gesellschaftsform in europa nicht passt: geh woanders hin! es herrscht reisefreiheit - keiner hält dich ;) 5) lateinisch propagare heißt ursprünglich „verbreiten, ausdehnen, fortpflanzen" > wir verbeiten also infomationen, das machen unabhänige journalisten auch - und dass ist auch verdammt gut so, denn sonst wären wir im finstersten mittelalter ... dass meinungen und ideen auseinader gehen ist klar - und damit nicht gelogen sondern ein meinungsunterschied - auch gut! es herrscht ja meinugsfreiheit! 6) ich weiß garnicht was du willst - wir nutzen meinungs- und informationsfreiheit und "informieren" über was immer es zu sagen gibt, und dass auf möglichst schnelle, humorvolle, interessante, unterhaltsame weise ... wenn die bundestagsreden ein bischen mehr "werbung" wäre, bin ich mir sicher dass die wahlbeteiligung rasant ansteigen würde! in diesem sinne ... ich geh jetzt mal noch ein paar informationen verbreiten ... *cheers*

Fabian Roser

Fabian Roser 30.10.2007 11:55 Uhr

1 WERBER SIND ARROGANT (WEIL SIE VIEL GELD BEKOMMEN UND SICH FÜR KREATIV HALTEN) 2 WERBER SIND OBERFLÄCHLICH UND MORALISCH DEGENRIERT (DENN WIE KANN MAN SEIN GELD NUR DAMIT VERDIENEN; ANDEREN LEUTEN ÜBERFLÜSSIGEN QUATSCH ZU VERKAUFEN UND DANN NOCH AUF SO NIEDRIGEN KRERATIVEN NIVEAU) 3 WERBER SIND LAUT UMFRAGE KARRIERE- UND GELDGEILER ALS DIE MEISTEN ANDEREN BERUFSGRUPPEN - sagt ja auch wieder einiges aus (UPS MY CAPSLOCK) 4 WERBUNG IST SINNFREI UND SCHADE UND DIENT ALLEINE DEM ZWECK GELD ZU SCHEFFELN UND DIE MENSCHEN ABHÄNGIG ZU MACHEN 5 ACH SO VERLOGEN IST SIE NATÜRLICH: FALSCHE TATSACHEN WERDEN VORGEGAUKELT: PROPAGANDA! 6 WER IN SONEM BUSINESS ARBEITET KANN JA KEIN (FÜR DIE GESELLSCHAFT) WERTVOLLER MENSCH SEIN ODER?

CAPSLOCK

CAPSLOCK 30.10.2007 11:29 Uhr

Wenn ich so etwas wie "Die Ehre der Werber" lese (weiter oben), kommt mir das Sonderangebot einer erfolgreichen Discounterkette wieder hoch. Welche Ehre? Die Ehre von Typen, die morgens mit einem gebügeltem Hemd aufstehen? Oder die Ehre derer, die sich ihr Hemd am Vorabend gewollt knittrig bügeln? Werberimage hin oder her. Was mich als Ideenfreund am meisten beschäftigt: Wie kann man es je begreifen, dass ein klar denkendes Lebewesen (das mit so vielen Möglichkeiten zum kreativen Treiben und lustvollen Erfinden ausgestattet ist) seinen Verstand derartig morbide einsetzt, um all diese natürlichen Dispositionen zu unterdrücken. Mit dem Ziel, einer völlig degenerierten Businesswelt nachzueifern. Eine von drittkllassigen Schauspielern geschaffene, hahnebüchene Wertewelt, für deren wahre Existenz, deren Regeln und Gesetze, niemals das geringste greifbare Indiz gefunden werden konnte. Wer also wirklich kreativ ist, macht sich am Besten auf die Suche nach der größten aller Ideen: einer Möglichkeit, dem ganzen Werberschiss den Rücken zu kehren. übrigens: der bayernbua hats raus!

metroprolet

metroprolet 29.10.2007 14:01 Uhr

btw. die schrift hier ist viel zu klein, sie erscheint fetter und »schmiert« zu wie es mit zu hellen negativen schriften (auch in elektronischer darstellung) leider nun mal ist … alles in allem schwer zu lesen. wenn es so klein sein muss empfehle ich verdana 10px in hellgrün. oder so. oh und die formularfelder merken sich meine daten nicht … usability: 3 – hehe ;)

marcus

marcus 25.10.2007 11:43 Uhr

werbung nervt! es ist vor allem die masse die einen schier erdrückt. man muss mir nicht ständig an jeder ecke erzählen, wie toll das eigene produkt / die eigene dienstleistung ist. und VOR ALLEM NICHT, WAS ich davon halten soll! das ist anachronistisch. das kann ich sehr wohl für mich selbst entscheiden.

marcus

marcus 25.10.2007 11:34 Uhr

Eigentlich ist es ja egal, ob uns (als Individueen) die Bevölkerung aufgrund unseres Berufes lieb hat oder nicht. Aber unserem Ansinnen würde es natürlich helfen, wenn Werbung nicht als nur störend empfunden wird. Ich finde allerdings die Aussage (@ Daniel Smolcic) immer wieder grundlos, dass nur in D die Werbung so schlecht sei. Nach 2 Stunden US-Fernsehen möchte man sich aufgrund der Werbepausen erschiessen (SuperBowl ist hier die einzige Ausnahme) und im ach so kreativen Großbritannien läuft auch ne Menge Mist. Von den Mittelmeerlanreinern mal ganz zu schweigen.

Christian Stark

Christian Stark 24.10.2007 15:01 Uhr

Nunja - ich würde da die sexuellen Inspirationen der ADC-Parties nicht überschätzen! Am Ende steht und fällt wohl unser Image mit dem was die Mehrheit der Beteiligten in der Öffentlichkeit von sich geben ... sowohl durch ihre Arbeiten, wie auch bei anderen Gelegenheiten. Interessant finde ich aber eigentlich, dass (zumindest hier im Blog) gerade die scheinbaren "Werbung- und Werberhasser" mit Fekal- und "unter der Gürtellinie"-Kommunikation nicht geizen ... und damit das, was sie eigentlich verdammen, mit grosser Vitalität selbst publizieren ...

Fabian Roser

Fabian Roser 24.10.2007 10:29 Uhr

Vielleicht liegt es auch daran dass einfach zu viele Werber sich als Kommunikationsexperten bezeichnen, im Sommer Schals tragen, auf After Work Partys gehen, mit "schätz mal mein Alter"-Sprüchen nerven, asap und fyi inflationär in ihren Emails benutzen, sich beim ADC gegenseitig die Eier lecken ... und das ganze mit dem offensichtlichen Overstatement "Ich bin ein Kreativer" schmücken.

BayernBua

BayernBua 24.10.2007 10:00 Uhr

Die beste Werbung ist doch immer noch die, die gar nicht als solche wahrgenommen wird?

J. Schlecht

J. Schlecht 22.10.2007 09:35 Uhr

Ich glaube, das Problem ist, dass man den gemeinen Werber auch oft mit den Leuten verwechselt, der die rechtschaffenden Bürger anruft und am Telefon Lotterielose oder Handyverträger verkaufen will. Erlebnis eines befreundeten ADs beim Arbeitsamt: Werbung? Wir können ihnen einen Job im Telefonmarketing oder als Werbepostverteiler anbieten!

Andreas

Andreas 19.10.2007 13:19 Uhr

Tja... wird Zeit für eine neue Imagekampagne: "Wir sind Werbung".

Andreas

Andreas 19.10.2007 13:16 Uhr

Dass wir den Menschen Dinge aufschwatzen die sie eigentlich nicht haben wollen, brächte uns allerdings den nicht sonderlich angesehenen "Versicherungsvertretern" nahe - aber genau so sehe ich es eben nicht! Ob sich der Verbraucher am Ende den neuen "Sony Bravia" kauft oder nicht bleibt letztlich ihm überlassen, ob er die "Kleinen Preise" dem Markt der "Lebensmittel liebt" vorzieht oder nicht, schreibt auch kein Werber vor und keiner der Werber baut hinterlistig das 4matic-Getriebe in den neuen Mercedes ein. Harald Schmitt nannte die Werbeunterbrechung immer "Verbraucherinformationen" ... zu Produkten, Preisen und Marken. Was der Verbraucher am Ende damit anstellt ist ihm freigestellt. Ob überquellende Briefkästen, Telefon- und Email "Terror" nebst "Spielfillmus-interruptus" wirklich immernoch der "Stein der Weisen" sind um "Verbraucherinformationen" Zeitgemäß rüber zu bringen, ist allerdings wirlich eine Überlegung wert! Und das nicht nur im Sinne der Marken, Kunden und Produkte, sondern scheinbar auch im Sinne unseres eigenen Images ...

Fabian Roser

Fabian Roser 19.10.2007 11:05 Uhr

vom überquillenden briefkasten über nervige anrufe bis hin zur "andauernden" unterbrechung des abendfilmes ist halt mal alles pauschal werbung. und die nervt. also nerven auch diejenigen, die "werbung machen". völlig undifferenziert. das ist zumindest mein eindruck, so ganz allgemein. nichtsdestotrotz ist werbung (und in der werbung arbeiten) für außenstehende auch immer noch sexy, mystisch und überhaupt totaaaaal aufregend (sic!) und was kann man jetzt gegen das schlechte image machen? aufklären! vor allem im kleinen, im privaten bereich.

somiht

somiht 19.10.2007 09:52 Uhr

naja wir legen die leutchen rein, dass sie irgendeine hundescheiße kaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. keiner mag werbung. oder hast du auf deinem briefkasten "werbung - ja bitte" stehen"? und außerdem denken wir ja nicht an den verbraucher, auf den ist geschissen. es geht um den kunden und sein produkt, dass dann möglichst von ganz vielen leuten gekauft werden soll. ist halt so ein kapitalismus-geficke. und die menschen kriegen so langsam immer mehr mit, was für eine psychokacke in dieser branche läuft.

Norman Hodenthal

Norman Hodenthal 19.10.2007 09:48 Uhr

so sehe ich es auch, gute Werbung nervt wenig bis gar nicht, schlechte sehr. Also muss unser Anspruch sein, gute Werbung zu machen, Mehrwerte zu liefern oder wenigstens zu unterhalten.

Daniel Adolph

Daniel Adolph 19.10.2007 09:44 Uhr

Ich finde wir sollten dringend was gegen unseren schlechten Ruf unternehmen. Agenturen schließt euch zusammen und stellt die Ehre der Werber wieder her !!!!!

Meike

Meike 19.10.2007 09:35 Uhr

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