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Web 2.0 rules! User an die Macht!

4 Kommentare »

Andrea Conradt

Andrea Conradt 04.09.2007 10:42 Uhr

Andrea Conradt

Projektleiter Neue Medien

Tags:
Social Media

10 Tage, 2 Präsentationen zum Thema Web 2.0/3.0 und viele Kommentare später melde ich mich zurück zum Thema „Marke & Web 2.0“.
Wow! Offensichtlich ein Thema das viele von uns beschäftigt. Vielen Dank für die Beiträge, Links und Gedanken zu Marken, User und Kunden. Hier noch mal alles zusammengefasst:



[Tobias] zweifelt daran dass die Bindung der User zu einer Marke stark genug ist um ihn davon abzuhalten, sein Video lieber bei youtube hoch zu laden. Bedeutet das, dass man uncool ist wenn man bei der Marken-Community mitmacht? Ist hier schon die Frage nach der richtigen Marke relevant? Youtube als Megabrand?

[Michael] fordert langfristige Denker auf Kundenseite und sagt dass dort die Rotationszyklen zu kurz sind, um etwas Langfristiges wie eine Community aufzubauen. Da stellt sich mir sofort die Frage, wie schnell man denn weiß ob eine Community funktioniert? Ist es nicht so dass es entweder sofort funktioniert oder nur mit wahnsinnigen Werbegeldern? Ich denke dass man nur eine Chance hat und die hat man in den ersten Wochen. Langfristigkeit sollte dann ein Thema sein, wenn es um sinnvollen Content geht der dazu beiträgt, User zu halten und einer Plattform eine eindeutige Ausrichtung zu geben.
Hey, aber noch vielen Dank für den sensationellen Link zu Swiffer! Cool!

[MarCi] sagt dass es sich bei Web 2.0-Usern vorwiegend um alternativ denkende Jugendliche oder Junggebliebene handelt die bestimmte Marken gut finden und alle anderen ablehnen. Würde den Link von [Kai] bestätigen. Burton Snowboards hatte es bestimmt leicht eine geile Plattform für Videos etc. aufzubauen. Die Zielgruppe passt 1:1 zu Web 2.0.
Aber [Kai], das gilt nicht! Das war zu einfach ;-)))!!!
Ich gebe MarCi Recht und denke auch dass man hier sehr vorsichtig sein muss, welche Marke man dem Urteil der typischen Web 2.0 Gemeinde aussetzt. Hier wird ja nicht objektiv beurteilt. Es geht nicht um das Produkt, Qualität o.ä. sondern nur um Image, Lifestyle und Coolness-Faktor.
Zu [Paul]: Multiplayer ist fun aber ist das was für Brands? Würde ich nur in einer Spezialliga sehen wie Burton & Co.

Da komme ich dann auch gleich zu [SilverTribe]. Einfach einen Blog reinstellen und dann das Projekt abschließen und denken, dass man jetzt total innovativ war, reicht natürlich nicht. Man darf nicht vergessen dass es harte Arbeit ist einen Blog zu betreiben. [Pauline] kann das bestimmt bestätigen, oder? Cooler Blog! :-)))

[Pauline] sagt Kunden trauen sich nicht. Ich denke, Kunden unterschätzen Web 2.0 und glauben oft dass das mit dem UserGen alle Content-Probleme löst. Die User schreiben ja selbst, laden Bilder hoch und sie kontrollieren sich auch noch gegenseitig. Alles ganz entspannt. Da baut man eben ein paar Web 2.0 Features und der Rest erledigt sich von selbst. So ist es eben nicht und es gibt Kunden denen klar ist dass z.B. eine kostspielige Redaktion die Beiträge kontrollieren muss, um die Marke vor bescheuerten Kommentaren zu schützen. Gerade die Freiheit der User, die Web 2.0 ausmacht, ist für eine Marke Segen und Fluch gleichzeitig.

[Aux303]…*lol*…lache noch immer über die Studie und die verschiedenen Typen. Deine Mutter hatte hoffentlich die Saeco Maschine im Griff und hat dir einen leckeren Espresso gezaubert?! Danke für den Kommentar. Das ist doch auch das entscheidende Problem. Wer nutzt denn all das fancy Zeug? Meine Mutter nicht, die Mutter von Aux303 nicht, wir selbst etwa? Seit mal ehrlich. Wie oft ladet Ihr ein Video auf youtube hoch und wie oft bloggt ihr und wie oft macht ihr bei einem Foto Contest mit? Man kann sich im Web den Wolf voten – alles ist voll damit aber wie oft habt ihr Eure Stimme abgegeben?
Zu [Somiht]: wundert mich nicht dass das nicht geklappt hat. Dennoch „Hut ab!“. Ihr habts versucht. Denke, in 10 Jahren könnte das klappen. Ihr wart einfach zu früh dran.

[Micha K.] meint die User wollen nur Profit und die Kunden auch. Und was wollen wir, die das Ganze von Seiten der Agenturen beratend steuern könnten?
Jeder versucht seine Ziele zu erreichen und es wird noch eine ganze Weile so weitergehen. Aber ist es nicht so dass der User tatsächlich derjenige ist, der die Macht hat? Ich glaube an Web 2.0 – der User wird uns alleine lassen, wenn wir ihm versuchen die falsche Marke aufs Auge zu drücken und er wird es uns danken, wenn wir ihm eine gute Plattform und echten Mehrwert bieten.

Web 2.0 rules! User an die Macht!

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Kommentare

mensch, jetzt poste ich hier schon echt brands-communities und nicht social communities und du erwähnst sie mit keinem wort. es mag dir verziehen sein - aber mal im erst. brand communities sind m.e. nach vor allem mafo-instrumente und für die loyalität super. prorst.

Alina Hückelkamp

Alina Hückelkamp 05.09.2007 13:48 Uhr

Hurra!!! Ich möchte meinen Eltern danken, der Academy und natürlich dem da oben. Außerdem möchte ich... (An dieser Stelle setzte die Musik ein)

Malcolm

Malcolm 05.09.2007 10:49 Uhr

uiuiui... für dich gilt vielleicht schon web 3.0 aber die meisten sind gerade bei web 2.0 angekommen. bist eben ein first mover ;-)

Andrea Conradt

Andrea Conradt 04.09.2007 18:50 Uhr

Web 2.0? Das gibt es immernoch?

Malcolm

Malcolm 04.09.2007 16:28 Uhr

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